Fil à chaussettes

Fil pour chaussettes d'excellente qualité : composition, avantages, utilisations possibles et mode d'emploi
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Welche Sockenwolle für welchen Zweck?

4-fädig — der Klassiker

Fein, langlebig und vielseitig. Ideal für alle Jahreszeiten, detaillierte Muster und Socken die viel Abrieb abbekommen. Nadelstärke 2,5–3,0 mm.

6-fädig — schneller fertig

Etwas dicker, etwas wärmer. Gut für Outdoor-Socken, Herrensocken und alle die schneller stricken wollen. Nadelstärke 3,0–3,5 mm.

8-fädig — für Anfänger ideal

Deutlich dicker, sehr robust. Weniger Maschen, schnell gestrickt. Besonders gut als erstes Sockenprojekt. Nadelstärke 4,0–4,5 mm.

Warum Polyamid-Anteil?

Der Polyamid-Anteil (meist 25 %) verhindert das Durchlaufen an Ferse und Zehe. Die meisten Klassiker wie Austermann Step haben die bewährte 75/25-Mischung.

Socken stricken — Schritt für Schritt

Diese Basisanleitung erklärt den Weg vom ersten Maschensatz bis zur fertigen Socke — geeignet für Anfängerinnen ab Nadelstärke 2,5 mm.

Das brauchst du
Sockenwolle 4-fädig
ca. 100 g, z.B. Austermann Step 4
Nadelstärke 2,5 mm
Nadelspiel (5 Nadeln) oder Magic-Loop-Nadel (min. 80 cm)
Maschenmarkierer
mindestens 2 Stück für Ferse & Zehe
Stopfnadel
zum Vernähen der Fäden am Ende

Nimm die in der Sockentabelle angezeigte Maschenanzahl auf — zum Beispiel 64 Maschen für Größe 40/41 bei 2,5-mm-Nadeln. Verteile die Maschen gleichmäßig auf 4 Nadeln (je 16) oder stricke im Magic Loop.

Stricke das Bündchen in Rippen (abwechselnd 1 rechte, 1 linke Masche oder 2 rechte, 2 linke). Die Rippung macht das Bündchen elastisch damit der Socken am Knöchel hält. Empfohlene Länge: 20 Runden (ca. 5 cm).

Tipp: Nimm die Maschen mit einer etwas dickeren Hilfsnadel auf (z.B. 3,0 mm) — so wird die erste Runde lockerer und das Anlegen fällt leichter.

Stricke nach dem Bündchen glatt rechts (alle Maschen rechts, im Kreis ergibt das automatisch Glattrechts) bis der Schaft die gewünschte Höhe erreicht hat. Für knöchelhohe Socken reichen 5–8 cm, für kniehohe Socken 20–25 cm.

Hier kannst du auch Muster einbauen: Zopfmuster, Lochmuster oder farbige Streifen sind im Schaft am einfachsten umzusetzen.

Tipp: Miss den Schaft regelmäßig. Der Schaft sollte enden wenn der Fuß noch vollständig unbearbeitet ist — die Länge bis zur Ferse kommt noch obendrauf.

Die Bumerangferse wird auf der Hälfte der Maschen gestrickt (bei 64 Maschen also auf 32). Setze Maschenmarkierer an Anfang und Ende dieser 32 Maschen.

Hinreihe: Stricke die 32 Fersenmaschen bis auf 2 vor dem Ende, wende das Werk (Doppelmasche anlegen). Rückreihe: Stricke bis 2 vor dem Ende der anderen Seite, wende wieder. Wiederhole dieses Wenden so lange, bis du in der Mitte nur noch 8–10 Maschen übrig hast.

Rückweg: Stricke nun zurück in die andere Richtung und hebe dabei jede Doppelmasche als eine normale Masche wieder auf. Am Ende sind wieder alle 32 Fersenmaschen auf der Nadel.

Tipp: Die Bumerangferse erzeugt keine Lücken — deshalb ist sie für Anfängerinnen besser geeignet als die Käppchenferse. Die fertigen Socken sehen professionell aus.

Nach der Ferse strickst du wieder alle Maschen im Kreis glatt rechts weiter. Die genaue Länge bis zum Beginn der Zehenspitze findest du in der Sockentabelle oben — Spalte “Ferse ab”.

Als Faustregel: Miss den Socken am Fuß auf. Die Zehenspitze beginnt wenn ca. 4–5 cm bis zur längsten Zehe fehlen (je nach Schuhgröße).

Stricke die Zehenspitze mit regelmäßigen Abnahmen: In jeder zweiten Runde je 4 Maschen abnehmen (2 an jeder Seite vorne und hinten), bis noch 16–20 Maschen übrig sind. Dann in jeder Runde abnehmen bis 8 Maschen übrig sind.

Schneide den Faden ca. 30 cm lang ab. Führe ihn mit der Stopfnadel im Kitchener-Stitch (Grafting) durch die verbleibenden Maschen — das ergibt eine unsichtbare, elastische Naht. Alternativ: einfach zusammenstricken und den Faden vernähen.

Tipp: Den Kitchener-Stitch einmal auf YouTube ansehen — er sieht kompliziert aus, ist aber nach dem zweiten Mal ein Automatismus und macht die Zehe deutlich komfortabler.

Bereit für dein erstes Paar?

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Häufige Fragen rund ums Socken stricken

Bei 4-fädiger Wolle reichen für Erwachsene ca. 100 g (2× 50-g-Knäuel). Kindergrößen kommen oft mit 50–75 g aus. Bei 6- oder 8-fädigem Garn reicht häufig ein 150-g-Knäuel für ein Paar — abhängig von der Größe. Als Faustregel: lieber ein Knäuel mehr kaufen als mitten im zweiten Socken die Farbe wechseln müssen.

Die Maschenprobe gibt an, wie viele Maschen auf 10 cm fallen — und die ist bei jeder Strickerin etwas anders. Strickst du fester als angegeben, werden deine Socken enger. Die Tabelle gilt als Richtwert für eine durchschnittliche Maschenprobe. Wenn du unsicher bist: stricke erst ein kleines Probestu¨ck und zähle die Maschen auf 5 cm, bevor du beginnst.

Reine Schur- oder Merinowolle würde an Ferse und Zehe sehr schnell durchlaufen. Der Polyamid-Anteil (meist 25 %) macht das Garn stabiler und formsbeständiger ohne den Tragekomfort zu beeinträchtigen. Die meisten Sockenwolle-Klassiker wie Austermann Step haben die bewährte 75/25-Mischung.

Ja — für Hausschuhe oder gelegentlich getragene Socken reicht eine dünne Merinowolle gut. Für Socken die täglich im Schuh getragen werden, empfiehlt sich echte Sockenwolle mit Polyamid-Anteil. Reine Wolle ist weicher, nutzt sich aber an den Reibungsstellen deutlich schneller ab.

Die Ferse beginnt wenn die Fußlänge ca. 60–65 % der Gesamtlänge erreicht hat — die genauen Zentimeter findest du in der Tabelle in der Spalte “Ferse ab”. Die zwei gängigsten Methoden: die Käppchenferse (klassisch, etwas aufwendiger) und die Bumerangferse (einfacher, keine Lücken). Für Anfängerinnen empfehlen wir die Bumerangferse.

Die Zahl gibt an, aus wie vielen Fäden das Garn zusammengedreht ist. 4-fädig ist feiner (Nadelstärke 2,5–3,0 mm), ideal für klassische dünne Socken mit feinen Mustern. 6-fädig ist etwas dicker (3,0–3,5 mm), wärmer und schneller gestrickt. Beide Varianten findest du in unserer Sockenwolle-Kollektion.